Archive for the ‘Zu wahr um blöd zu sein’ Category
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Lanvin für H&M: Achtung, Fashion-Victims beißen wieder!
Wenn ihr in den nächsten Tagen mal wieder in den Zoo gehen wollt, dann besucht doch am besten am 23. November die nächste Filiale von H&M. Dort kann man nämlich das Beuteverhalten von Hyänen, Löwenmüttern und anderen wilden Tieren perfekt beobachten.
Die Styling-Rudelführer der Massen, Hennes und Mauritz, werfen dann nämlich wieder kleine Bröckchen der großen, weiten Welt unter das Fußvolk. Klar, im Tierreich bekommen immer die jüngsten und schwächsten die letzten Bissen…
Und so reißen sich diese bald wieder um die ersten und letzten Brocken Luxus, die sie bekommen können. Ein großer Ober-Designer hat mal wieder sein Interesse am einfachen Volk entdeckt und sich gnädig dazu bereit erklärt Mode zu machen, die sich nicht nur die sogenannte Elite leisten kann.
Alber Elbaz von Lanvin betont dabei ausdrücklich, dass er nicht Lanvin für die Masse machen, sondern H&M den Luxus von Lanvin verleihen wollte. So kann man sich das auch schön reden: Ich wollte nicht einfach eine Masse Geld verdienen, sondern, dass das Geld mir den Luxus beschert…
Ach ja, und ich habe die Vase nicht fallen lassen. Der Boden hat sich ihr genähert. Den Mann da drüben habe ich auch nicht erschossen, er ist mir in die Schussbahn gelaufen. Naja, und genau in diesem Sinne sind die groß aufgerüschten Stücke aus der Kollektion wie immer absoluter Durchschnitt und man hat das Gefühl sie schon früher einmal bei H&M gesehen zu haben, weil die sich ja auch regelmäßig bei den großen Designern „Inspiration“ holen.
Aber genau das passt ja in den Kontext: Ich habe die Sachen nicht gekauft, sie wurden mir von den Medien empfohlen. Und am Ende werden sie wieder kratzen und beißen und sich die Augen aushacken um einmal nur am vermeintlichen Duft der großen, weiten Konsumwelt schnuppern zu dürfen! Nur einmal! Hach…
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GucciGucciGu – Weshalb Jennifer Lopez ihre Kinder für Gucci vermarktet
Ach ja, diese Stars sind so vorbildliche Eltern! Wie die mit ihren Kindern umgehen. Haben etliche Nannys, sind kaum zuhause, aber sind so gute Eltern! Aktuell kann man wieder Jennifer Lopez beim Gute-Mama-Sein zusehen.
Da hält sie noch lange Tiraden vor diversen Kameras wie sehr sie die Privatsphäre ihrer Kinder schützen will, aber für Gucci macht man natürlich eine Ausnahme, denn ein Teil der Einnahmen geht natürlich an einen guten Zweck! Klar, da kann man seine Kinder auch schon mal arbeiten lassen und sie zusammen mit Mama gegen eine horrende Gage für die neue Kinderkollektion von Gucci werben lassen. Die Babyfotos hat man ja eh schon meistbietend verkauft, genauso wie die Hochzeitsbilder… Da kann man doch seine Kinder schon mal zum Produkt machen!
Sowieso sollten wir unseren Kindern viel früher den Ernst des Lebens beibringen. Schön kann man das auch bei den Kindern von Will Smith sehen: Wenn man gerade keine Lust auf seine eigene Karriere hat, dann lässt man eben seine Kinder für sich arbeiten und drängt die in eines der härtesten Geschäfte auf der Welt und das am besten noch bevor sie zehn Jahre alt sind. Nicht, dass sie irgendwann einen eigenen Kopf im Teenager-Alter entwickeln. Stattdessen reisen sie von einem Promo-Termin zum nächsten. Kind sein? Das können sie doch machen, wenn sie Erwachsen sind, so wie Michael Jackson!
Wir sind schon jetzt gespannt, was da für Existenzen später bei rauskommen!
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Der Style von Mad Men wird zum Fashion-Vorbild
Gestern Abend startete auf ZDFneo die Serie „Mad Men“, die in den USA längst eine Art von Kultstatus erreicht hat. Interessant ist vor allem, dass Vogue und Co. den Style der Serie absolut in den Himmel heben und ihn zum Vorbild und Trend erklären.
Im Grunde bildet die Serie jedoch nur die Jahre um 1960 wider und die waren alles andere als offen, das Frauenbild war fast schon katastrophal und vor allem war die Mode einfach nur spießig. Nun ja, wenn man sich mal ansieht, wie die Frauen nach den aktuellen Trends rumlaufen, kann man das schon verstehen. Es scheint als würden die meisten einfach nur einen unkreativen Blick in Omas alte Kleiderkiste werfen.
Janie Bryant, die Stylistin von Mad Men, hat ihren Job auf jeden Fall gut gemacht, keine Frage, denn es sieht alles sehr authentisch aus, doch das nun als Styling-Vorbild zu nehmen, ist mehr als einfallslos und vor allem mehr als bieder. So wird Bryant als kreative Ikone im Biz gefeiert und darf auch eigene kleine Kollektionen auf den Markt bringen.
Nun ja, in einer Zeit, in der alles konservativer wird und man schon fast übersexualisiert ist, darf man sich eigentlich auch nicht über die entsprechende Mode wundern, die ein eindeutiger Rückschritt in die Zeiten macht als Frauen noch Heimchen am Herd waren…
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Frankenstein der Woche: Herbst-Trend 2010 – Gold, Glitzer und Barock-Look
Ach ja, manchmal fragt man sich schon, was im Kopf der Designer und des Modevolks so los ist. Da stecken wir immer noch in einer weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise und was wird in diesem Herbst Trend? Gold, Glitzer und der sogenannte barocke Versailles-Look. Juhu! Wenn ihr euch schon kein eigenes Schloss mehr leisten könnt, dann tut wenigstens so als seid ihr eine Prinzessin. Tragt Samt, Brokat und goldene Stickereien und lasst es so richtig schön funkeln.Nun ja, Mode soll ja auch immer Sehnsüchte wecken und Fantasien beflügeln. Das tut der Absolutismus-Look auf jeden Fall. Ihr habt kein Geld mehr? Macht nichts, tut einfach so als wärt ihr reich. Oh, die großen Könige sind ja so ein Vorbild und daher bekämpfen wir Diktaturen weltweit.
Im Großen und Ganzen heißt das also, je ärmer wir werden um so mehr werden wir uns mit Falschgold und Imitaten behängen. Ach ja, Mode ist so etwas Schönes, wenn man denn das Geld für sie hat… Daher geht unser Frankenstein der Woche an den Barock- und Gold-Look!
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Diktator Kim Jong Il ist eine weltweite Mode-Ikone
Ja, Leute, das ist doch mal Propaganda vom Allerfeinsten. Während bei uns etliche Heidi Klum als Bundeskanzlerin fordern und dabei auch noch ihren Look kopieren, geht Nordkorea den umgekehrten Weg und hat Diktator Kim Jong Il zur weltweiten Mode-Ikone bestimmt. Seine khakifarbenen Anzüge und die “bescheiden wirkende” Kombination aus Reißverschluss-Jacke und passender Hose haben laut der Regierungswebsite international Eindruck hinterlassen.Lustigerweise gehören Beige, Blaugrau und Khaki in diesem Winter zu den Trendfarben und der Military Look, den wir besonders lieben
, ist ja auch schon seit langem angesagt. Schön, wenn Diktaturen so in Mode kommen und sich alle daran orientieren.Noch lachen wir alle, bis dann Günther Jauch zum Bundespräsidenten und Heidi Klum zur Bundeskanzlerin werden, dann haben wir auch endlich wieder wirklich modische Vorbilder unter den Politikern. Wobei unser Herr von und zu und drauf und drum Guttenberg wurde ja auch bereits von der Zeitschrift “Bunte” zum Styling-Vorbild erklärt.
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Frankenstein der Woche: Der 50s Style – Wollen wir wirklich dorthin zurück?
Okay, in Zeiten der Finanzkrise sehnen sich vielleicht die meisten wieder zurück in die Zeiten des Wirtschaftswunders, aber müssen wir wirklich die 50er Jahre wieder aufleben lassen? Es reicht ja schon, dass in vielen ach so angesagten Kneipen die Tapeten und die Möbel aus dieser Zeit herumstehen. Voll retro, Mann!Nun kommt im Herbst also auch der passende Klamotten-Style dazu heraus. Also, genau der Stil den so mancher aus der Generation unserer Eltern als zu spießig bekämpfte. Denken wir da nur an die Rollenbilder, die diese Mode verkörpert: Die Frauen gehören an den Herd und haben dem Mann zu gehorchen. Die Politik ist konservativ und die Zwänge groß.
Auf der anderen Seite werden heutzutage Trends einfach seelenlos übernommen. Bei der immer wieder aufkommenden Hippie-Mode hat auch niemand über Frieden und Co. nachgedacht. Daher, geht unser Frankenstein der Woche an die 50s-Look. Ach ja, sagt uns doch eure Meinung dazu, zum Beispiel in der aktuellen Umfrage!
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Frankenstein der Woche geht an den momentanen Oma-Look
In regelmäßigen Abständen werden wir an dieser Stelle den Frankenstein der Woche vergeben an Menschen aus dem Modebiz, Trends oder Kollektionen, die uns die Nackenhaare und die Zehennägel hochstehen lassen. Beginnen wollen wir mit etwas, dem wir momentan jeden Tag ausgesetzt sind.
An fast jeder Straßenecke sieht man sie: Junge Mädchen, die sich wie ihre Großmütter anziehen. Nichts gegen die Mode der Großmütter, aber sie gehört eben ihnen und junge sollten ihren eigenen Stil entwickeln, sich auch mal etwas trauen. Doch besonders dies tun leider die wenigsten. Stattdessen folgen sie einem aktuellen Trend, der spießiger nicht sein könnte.
Wo man früher kurze Röcke mit nackten Beinen sah, wird nun Leggings getragen. Bodies werden wieder in und auch pseudo-stylish aufmontierte Radlerhosen. Blümchen und Gardinen, wohin das Auge hinreicht. Wir sind uns sicher, dass ihr wisst, was wir meinen und euch fallen vielleicht noch mehr Dinge ein. Ach so, und bei allem natürlich möglichst wenig Figur oder Dekolleté zeigen…
Jedenfalls gehen die meisten Spießer-Trends in diesem Sommer gar nicht und verdienen den Frankenstein der Woche!
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Der Miltary Style – Yeah, Baby, wir haben Krieg!
Ja, meine lieben Freunde, wir scheinen wieder Krieg zu haben. Immer, wenn eine nukleare Katastrophe heraufzieht, wenn wir uns in einem Weltkrieg befinden oder wenn einfach mal unsere Truppen gegen finstere Piraten und Co. Aufmunterung brauchen, dann ist er wieder angesagt, der Military Look.
Und momentan ist es wieder so weit: Mädels, schmeißt euch in Uniform um unseren braven Jungs an der Front eine Unterstützung zu sein. Das Ganze macht man natürlich sexy und figurbetont, denn wer träumt nicht von einer sexy Uniform?! Räkelt euch lasziv in einer mit wunderschönen Fake-Orden und großen Wappen-Knöpfen verzierten Jacke, lasst euer Dekolleté dabei blitzen und fühlt euch ganz wie eine Soldatenbraut.
Zeigt den tapferen Männern, die momentan so heldenhaft Afghanistan und dem Irak die westliche Freiheit bringen, dass zuhause auch noch scharfe Muttis auf sie warten. Stimmen wir uns also alle in einer kollektiven und unterschwelligen Gehirnwäsche auf den Krieg ein, denn wer so schön in den Kampf zieht, kann doch nicht verlieren. Also, kämpft für die modische Liebe eures Vaterlands und gegen den Terror des schlechten Geschmacks!
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Send in the clones…
Wir sind eine Einheit Punkt Wir tragen alle das gleiche Punkt Wir wollen alle gleich aussehen Punkt Wir lieben Mode Punkt Wollen aber alle die gleiche haben Punkt Wir lieben Kosmetik Punkt Wir wollen alle die gleiche Nase haben Punkt Alle die gleiche Haut Punkt Alle die gleichen Beine Punkt Alle die gleichen Bäuche Punkt Alle die gleichen Finger Punkt Alle die gleichen kleinen Zehen Punkt Alle die gleichen Zellen Punkt ……. Fehler im System Selbstzerstörungsmechanismus aktiviert
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Hinter den sieben Bunnys bei den sieben gebräunten Honeys da hoppeln sie fröhlich um die Wette. Alle in ihrer Stumpfheit vereint und dabei natürlich in ihrer Gleichförmigkeit so individuell. Ihr habt Angst vor Klonen? Dann seht euch doch einfach einmal um. Seht in die leeren Gesichter der Fans von Germany’s Next Topmodel, seht in die hohlen Augen einer Kundin bei Pimkie, seht die verachtenden Blicke, wenn jemand anders ist. Hohl geht die Welt zu Grunde.
Die Klone sind an der Macht und sie werden dich verfolgen, sie werden dich finden und dann werden sie das letzte bisschen Seele in das Kollektiv eingliedern. Das Kollektiv rund um H&M und Ikea, rund um Schönheitsoperationen und Jugendwahn, rund um die äußerliche Perfektion bis in die noch so splisslose Spitze eines der hinteren Nasenhaare. Ja, Freunde des guten Geschmacks, es ist bereits vorbei! Sieh nur mal selbst an dir hinunter…
Wir holen uns den Look der Stars, der strahlenden Vorbilder der Äußerlichkeiten. Wie wäre es mit der Nase von Heidi Klum oder der Frisur von Angelina Jolie?
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Kik – Qualität kommt von Quälen
Endlich mal eine ehrliche Ladenkette, die nicht versucht, ihre Praktiken zu verschleiern. Nein Kik und ihr Testimonial Verona Pooth weisen sogar direkt in einem Werbespot darauf hin, warum die Kleidung bei Kik so billig, pardon, günstig ist. So viel Ehrlichkeit haben wir in der Werbung schon lange nicht mehr gesehen!
“Qualität kommt von Quälen” heißt der Slogan, der uns direkt auf die Fertigungsbedingungen in ärmeren Ländern wie China oder Bangladesh hinweist. Die T-Shirts und Co. von Kik sind also u.a. von Kindern für Kinder gemacht. Naja, und damit wir hier soooo wenig für Klamotten zahlen, dürfen die dort ruhig für nur 15 Euro im Monat schuften. 15 Euro sind bestimmt dort eine Menge Geld, also glauben wir zumindest. Die sollen sich freuen, dass sie überhaupt Arbeit haben!
Ein bisschen Quälen hat noch niemandem geschadet, denn was uns nicht umbringt, macht uns nur noch stärker. Also, gehen wir alle zu Kik und unterstützen diese maßlose Ehrlichkeit des Unternehmens, das auch in seinen Werbeslogan nicht verhehlt, dass die billige Kleidung, die wir tragen etliche Menschenleben gefordert hat…
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